Geschichte und Gegenwart


Hl. Alban
Die Pfarre Goldwörth ist Stiftspfarre der Augustiner-Chorherren von St. Florian.
Eine erste Holzkirche in Goldwörth gab es schon im 11. Jahrhundert.
Die heutige gotische Kirche wurde um 1400 als Filialkirche von Feldkirchen a.d. Donau erbaut.
Sie ist dem hl. Alban geweiht. Die Kirche gedenkt am 21. Juni des hl. Alban.

Zwischen 1566 und 1598 wirkten in Goldwörth lutherische Vikare.
Im Jahr 1794 wurde Goldwörth selbständige Pfarre. Seit dem Jahr 1981 hat Goldwörth keinen eigenen Seelsorger mehr am Ort. Josef Pesendorfer, Pfarrer von Feldkirchen, ist auch Pfarrer von Goldwörth.
 
In Goldwörth gehören heute rund 800 Katholiken der Pfarrgemeinde an. Die Nähe zur Großstadt bewirkte in den letzten beiden Jahrzehnten vor der Jahrtausendwende starken Zuzug. Der Donaustrom und die Donauauen prägen die Landschaft und sind Naherholungsgebiet auch für viele Städter. Die Donau prägte aber auch durch immer wiederkehrende Hochwässer die Mentalität der Menschen.

Trotz des ländlichen Charakters der Pfarre leben heute nur mehr wenige vom Ertrag der Landwirtschaft. Goldwörth ist, was das Erwerbsleben betrifft, eine Pendlergemeinde geworden. Sie ist trotzdem von einem guten Gemeindebewusstsein und regem Pfarrleben geprägt. Gemeinde und Pfarre wirken zugunsten der Menschen zusammen. Das im Jahr 2002 neu eröffnete Pfarrzentrum ist zu einem besonderen Ort der Begegnung geworden.
Pfarrkirche und Pfarrhof
 
Altar
Im Jahr 2014 wurde der Kircheninnenraum renoviert bzw. neu gestaltet.
Die Neugestaltung von Volksaltar, Ambo und den Ministrant/innen-Bänken sind die markanteste Erneuerung in der Kirche. Aus dunkler Mooreiche gefertigt sind sie ein Zeugnis künstlerischer Gestaltung unserer Zeit.
Eine hochwassersichere Fußbodenheizung wurde in die Kirche eingebaut. Der Betonfußboden ist auf einem einheitlichen Niveau.
Im Vordergrund der Neugestaltung stand das Ziel, ein stimmiges Feiern bei den Gottesdiensten zu fördern.
Pfarre Goldwörth, Hauptstraße 1, 4102 Goldwörth, 07234/82701-3, Mail
Impressum | nach oben | zuletzt aktualisiert am 02.02.2015